Paris ist eine wunderschöne Stadt, bei Sonnenschein aber glänzt sie ganz besonders

Am 1. Mai 2016 verließ eine Gruppe von 16 Schülerinnen und Schülern und die begleitenden Lehrerinnen bei strömendem Regen mit dem Thalys Köln, um nur wenige Stunden später einen Spaziergang an der Seine entlang im Sonnenschein zu genießen.

Hauptanliegen der Reise war der Besuch des CFA Stephenson, ein Ausbildungszentrum der dualen Ausbildung, welches sowohl junge Menschen ohne Schulabschluss als auch Studenten, die einen Master anstreben, unterrichtet. Diese Schule ist seit Oktober 2015 unsere Partnerschule. Der Schulleiter selbst nahm sich die Zeit, uns seine Schule und deren besondere Möglichkeiten aufgrund der ausgesprochen guten Medienausstattung und der engen Zusammenarbeit mit 400 Firmen, darunter auch solchen wie Opel und Siemens oder EADS, zu erklären.

Viele Aspekte der Schule haben uns gefallen, unter anderem auch die Kleiderordnung. Die Schülerinnen und Schüler des CFA Stephenson heißen übrigens alle „Auszubildende“ oder „Studenten“, Formen der Anrede, die die Stellung der jungen Menschen in der Berufswelt dokumentieren sollen. Drei dieser Auszubildenden haben uns in ihre spezielle Berufswelt eingeladen. Sie haben über ihre Tätigkeit bei Air France, Disneyland und Lenôtre (Marché de lépicerie fine & du luxe alimentaire) gesprochen.

Das CFA Stephenson liegt am Fuße des Montmartre. Wer Paris kennt, weiß wie lang und steil die Treppen dort sein können. Der Blick über die Stadt von den Stufen der Kirche Sacré Coeur aus belohnt jedoch die Anstrengung des Aufstiegs.  Und dieser  Moment wird auch nicht getrübt durch die anwesenden hochbewaffneten Soldaten, d.h. die Vorsichtsmaßnahmen gegen mögliche Terroranschläge in Paris.

Im Süd-Osten der Stadt, an der Porte Dorée liegt das Musée de l’Histoire de l’Immigration. Flucht und Einwanderung ist in Frankreich wie in Deutschland ein Thema und wird in diesem Museum in seinen historischen wie aktuellen Bezügen dargestellt. Besonders interessant fanden wir die Sonderausstellung zum Thema „Frontières“.

Gewohnt haben wir übrigens in einem Jugendhotel  der MIJE. Dazu findet man folgende Zeilen im Internet: Durch die zentrale Lage der Unterkunft mitten im Zentrum von Paris lassen sich viele Sehenswürdigkeiten auch zu Fuß erreichen. Die authentischen Stadthäuser der MIJE strahlen sehr viel Charme aus. Das Personal ist überaus freundlich und geht sehr gut auf die Gäste ein. Dieser Beurteilung können wir uns anschließen.

Auch wenn es nur eine kurze Zeit war, die wir in Paris verbringen konnten, die Tage haben sich auf alle Fälle gelohnt, nicht nur dank des guten Wetters.