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Schulprofil

Leitbild
Die leitenden Vorstellungen für die Bildungs- und Erziehungsarbeit des Karl-Schiller-Berufskollegs sind im Schullogo und der damit verknüpften programmatischen Leitidee Zukunft durch Können zusammengefasst. Die knappe und plakative Formulierung dieser Leitidee soll einprägsam, identitätsstiftend und außenwirksam sein. In dieser Formulierung ist aber auch die angestrebte Bündelung von Kompetenzen als „Können“ sprachlich auf den Punkt gebracht. „Zukunft“ impliziert in dieser Formulierung nicht nur das „Fit-Machen“ für die nahe berufliche Zukunft, sondern auch das Bewusstsein, dass Lernen heute nicht auf die Schulzeit beschränkt bleiben darf, sondern in die Fähigkeit zu lebenslangem Lernen mündet. Dies schließt die Selbstverpflichtung der Lehrpersonen ein, ihr berufliches Handeln vor dem Hintergrund sich ändernder gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Anforderungen ständig zu aktualisieren und zukunftsfähig zu gestalten, sich damit selbst in den Lernprozess zu stellen.

In dem Schullogo findet die Leitidee eine Ergänzung und Präzisierung: In dem dargestellten Kreisdiagramm werden der Leitidee sechs Begriffe zugeordnet, in denen schulische Arbeitsfelder sichtbar werden und damit die Basis für die weitere Planung der Schulentwicklung.


Zukunft durch Können
Beruflichkeit: Der Unterricht fördert die berufliche Handlungskompetenz der Lernenden. „Beruflichkeit“ heißt auch, sich wandelnde Anforderungen von Gesellschaft und

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Wirtschaft im Unterricht zu Eigen zu machen (Dynamik). Die Schule ist kompetenter Partner einer sich wandelnden Wirtschaft (Sie muss vordenken, nicht nachdenken.). Sie ist Partner der Wirtschaft und wissenschaftlicher Einrichtungen der Region.

Fachlichkeit: Fachkenntnisse sind Teil und Voraussetzung für Können. Damit wird nicht auf die fachliche Gliederung des Unterrichts abgestellt. Fachliche Kenntnisse werden als Bestandteil beruflicher Handlungskompetenz gesehen. Fächerübergreifender und lernfeldorientierter Unterricht sind wesentlicher Teil des didaktischen Grundkonzepts.

Selbstständigkeit: Selbstständiges und selbstverantwortliches Arbeiten sind zentrale Anliegen im Unterricht. Durch gezielte unterrichtliche Maßnahmen, Methodentraining sowie das Einfordern eigenständiger Leistungen wird Selbstständigkeit gefördert. Selbstständigkeit setzt auch ein Mehr an Selbstverantwortung voraus.

Respekt: Respekt vor Personen und Sachen schafft ein Klima des Vertrauens und der guten Zusammenarbeit. Gegenseitige Wertschätzung und respektvoller Umgang miteinander fördern die Zufriedenheit aller. Der pflegliche Umgang mit Gebäude und Einrichtung erleichtert die Arbeit und verhindert Frustrationen.

Integration:  In einer Schule, in der Lernende aus mehr als 30 Nationen gemeinsam arbeiten, ist die Integration in das gemeinsame „Haus des Lernens“ ständige Verpflichtung aller. Die Steigerung der sprachlichen und interkulturellen Kompetenzen sowie ein umfangreiches Wissen über Europa und die Welt sind wichtige Bausteine, um ein Handeln als mündige Bürgerinnen und Bürger Europas zu erreichen. Durch die Förderung internationaler Zusammenarbeit, der Beteiligung an europäischen Projekten sowie dem vertiefenden Vermitteln europäischer Inhalte im Unterricht wird das Wissen und das Verständnis unterschiedlicher Kulturen gefördert, um so die Grundlagen für erfolgreiche Integration zu schaffen. Auf der organisatorischen Ebene arbeiten alle Bildungsgänge durch Information, kollegialen Austausch und Koordinierung von Maßnahmen konstruktiv zusammen.

Kooperation: Berufskollegs sind als Partner der Betriebe im dualen System kooperativ geprägt. In der Diskussion um die „Öffnung der Schulen“ und um „regionale Bildungslandschaften“ wird noch weiter reichende Kooperation gefordert. Die Schule macht sich diese Forderung zu Eigen und öffnet sich allen interessierten Personen und Institutionen für Zusammenarbeit. Kooperation kann nicht auf die Region beschränkt bleiben. Unser Leben ist zunehmend geprägt durch Internationalität. Das Netz der ökonomischen Verflechtungen in Europa und darüber hinaus wird immer enger. Die Karl-Schiller-Schule als kaufmännisches Berufskolleg nimmt die Verantwortung an, seinen Schülerinnen und Schülern durch internationale Kooperationen dabei zu unterstützen, für sie passende Wege zum Leben und Arbeiten in Europa und der Welt zu beschreiten.