Aktion gegen Rauschtrinken: Alkoholprävention auf "breiten Schultern" am KSBK

Nach einer aktuellen Studie der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BzgA) gaben ca. 95% der 18-25 jährigen an Alkohol konsumiert zu haben. Die Frage nach Rauschtrinken in den letzten 30 Tagen bejahten 37,8%. Somit ist bei den 18- bis 25-Jährigen das Rauschtrinken nach einer rückläufigen Entwicklung in den vergangenen Jahren aktuell wieder angestiegen.

Diese Entwicklung sollte Anlass genug sein, um auch hier am Karl-Schiller-Berufskolleg mit den jungen Menschen ins Gespräch zu kommen und über mögliche Risiken und Gefahren des Alkoholkonsums aufzuklären.

Bereits vor den jecken Karnevalstagen führte der Schulsozialarbeiter Olaf Brod in zahlreichen Klassen ein Alkoholpräventionsprojekt durch. Zum Einsatz kam der Alkoholmethodenkoffer der Drogenhilfe Köln gGmbH. Mittels verschiedener Methoden und Medien konnte mit den Schülern und Schülerinnen ihr eigener Alkoholkonsum aber auch Wege in die Abhängigkeit besprochen und reflektiert werden. Höhepunkt stellte dann jeweils der Einsatz der Rauschbrillen dar. Auf spielerische Weise konnten so die unmittelbaren Auswirkungen erhöhten Alkoholkonsums erlebt und besprochen werden.

Damit dieses wichtige Thema auch zukünftig auf „breiten Schultern“ gestellt werden kann, fand am 13.06.2019 eine interne Schulung zum Umgang mit dem Alkoholmethodenkoffer für interessierte Lehrer und Lehrerinnen des Karl-Schiller-Berufskollegs statt. Herr Ralf Wischnewski von der Drogenhilfe Köln gGmbH führte in die Nutzung der verschiedenen Medien und Methoden ein und auch bei den Lehrkräften kamen die Rauschbrillen zum Einsatz.

Das Thema Alkoholprävention ist somit auf „breiten Schultern“ verteilt und der nächste Einsatz des Koffers ist bereits geplant.