Lossprechung der Zahnmedizinischen Fachangestellten am 12. Juni 2019

Wie seit einiger Zeit üblich fand auch in diesem Jahr die Lossprechungsfeier der ehemaligen Auszubildenden zur/zum Zahnmedizinischen Fachangestellten, kurz ZFA, im Jugendkulturhaus Passwort CULTRA in Brühl statt. Am Mittwoch, dem 12. Juni 2019, wurden ab 15:30 Uhr bei dem freudigen Anlass angemessenem Wetter insgesamt 27 brandneue ZFA feierlich verabschiedet, darunter auch ein „männliches Exemplar“.

Zu Beginn begrüßte die Bereichsleiterin der Gesundheitsberufe, Studiendirektorin Beate Rex-Vohrmann, alle Anwesenden und beglückwünschte die Absolventen. Anschließend trug sie ein zum Berufsbild passendes humoristisches Gedicht vor und ließ in ihrer Ansprache die drei Ausbildungsjahre Revue passieren, wobei sie insbesondere die Herausforderungen einer Ausbildung hervorhob. Ein kurzer Trickfilm veranschaulichte dies auf humorvolle Weise.

Auch die darauffolgende Rede des Schulleiters des KSBK, Oberstudiendirektor Alexander Burchard, griff dieses Thema auf. Herr Burchard betonte aber, dass Anstrengung zum Erfolg dazugehöre, da sich dieser sonst wertlos anfühle. Weiterhin sprach er den Ausbildern seinen Dank und sein Lob aus und wünschte allen Absolventen, dass sie ihr persönliches Glück finden mögen.

Als Vertreter der Zahnärztekammer wendete sich dann Herr Dr. Bormann an die Zuhörerschaft. Er zitierte u. a. George Bernard Shaws Worte, nämlich dass Freiheit Verantwortlichkeit bedeute, und appellierte an die frischgebackenen ZFA, sich kontinuierlich weiterzubilden.

Dies war auch eine zentrale Botschaft in der Rede von Frau Gabel, die als Mitglied des Landesvorstands des Verbands medizinischer Fachberufe e.V. als Letzte zu den Zahnmedizinischen Fachangestellten sprach. Weiterhin hob sie für den Beruf wichtige Eigenschaften hervor, wie z. B. Empathie, Menschlichkeit und Eigenverantwortung.

Um all diese gewichtigen Worte „sacken zu lassen“, gab es im Anschluss erst einmal eine Pause mit Sektempfang und Canapés, in der man Gelegenheit zum Plaudern hatte und Klassenfotos gemacht wurden.

Nach der Pause kamen die ehemaligen Schülerinnen zu Wort. Zunächst ließ Sarah Brysch aus der ZF216 die Zeit der Ausbildung aus Schülersicht Revue passieren, wobei sie – auf charmante Art – auch Eigenheiten der Klassenlehrerin und des stellvertretenden Klassenlehrers aufs Korn nahm und sich im Namen der Klasse herzlich bei den beiden für die Unterstützung bedankte. Aus der Klasse ZF316 wagte sich Ceyda Aslan auf die Bühne, blickte zurück auf sich den Ausbildungsbeginn und sprach ebenfalls ihrer ehemaligen Klassenlehrerin den Dank der gesamten Klasse aus. Beide jungen Damen haben ihren Auftritt vor Publikum trotz leichter Nervosität souverän gemeistert!

Es folgte die Bekanntgabe der Prüfungsergebnisse sowie die Bestenehrung. In diesem Jahr war es der einzige Vertreter des männlichen Geschlechts, Florian Besser, der seinem Namen somit alle Ehre machte. Er hat seine Prüfung mit der Gesamtnote „sehr gut“ abgeschlossen und seinen Berufsschulabschluss ebenso. Bestanden haben insgesamt 27 Prüflinge, wobei einige weitere bereits ein halbes Jahr vorher die Winterprüfung abgelegt haben.

Dann wurden noch zwei selbstgemachte Filme mit den Titeln „Wie wir zu Zahnfeen wurden“ (Klasse ZF216) und „Abgerechnet wird zum Schluss“ (ZF316) vorgeführt, die Sequenzen aus dem Schulalltag, zwischen den Unterrichtsstunden, zeigten und klar bewiesen, dass Berufsschule offensichtlich auch viel Spaß machen kann…