Jobshadowing in Antalya

Vom 13. bis 17. Oktober 2019 war unsere Europa-Koordinatorin Frau Salmen zu Gast an unserer Partnerschule Antalya Lisesi an der Mittelmeerküste der Türkei.

Nach einem sehr herzlichen Empfang durch die Schulleitung und Kollegen vor Ort wurden Johanna Brown aus Norwegen und Frau Salmen drei Tage lang durch ein sehr abwechslungsreiches Programm geführt.

Reyhan Haber, die Beauftragte für europäische Projekte, und Bülent Önder Cetin, ebenfalls Projektbetreuer, begleiteten uns tagsüber bei Unterrichtsbesuchen und künstlerisch-musischen Darbietungen der türkischen Schülerinnen und Schüler. Meine norwegische Kollegin und ich waren zutiefst beeindruckt, wie viel Talent und Können uns gegenüber gezeigt wurden. Im Kunstunterricht wurden wir sogar zum Mitmachen aufgefordert und konnten zwei eigene Werke erstellen.

Bekir Motor, der Schulleiter, nahm sich ebenfalls sehr viel Zeit für uns und brachte so zum Ausdruck, wie sehr unsere Anwesenheit an der Schule geschätzt wurde. Durch Gespräche mit ihm und vielen Lehrerinnen und Lehrern bekamen wir einen Eindruck vom Alltag an einer weiterführenden türkischen Schule. Besonders positiv überrascht waren wir von der Neugier und Zugewandtheit der Schülerinnen und Schüler. Bei jeder sich bietenden Gelegenheit wurden meine Kollegin und ich angesprochen und durch viele verschiedene Fragen wurde das Interesse an uns sehr deutlich.

Da Gastfreundschaft in den meisten südlichen Ländern eine sehr große Rolle spielt, wurden uns nachmittags und abends kulturell und touristisch attraktive Orte in der Umgebung gezeigt. Jeder, der schon einmal ein fremdes Land bereist und mit Hilfe von Einheimischen kennengelernt hat, weiß, dass es ist ein echtes Privileg ist, authentische Einblicke in eine Lebensart zu bekommen, die man auf rein touristischen Pfaden bzw. in Gesellschaft von Menschen der eigenen Nationalität so nie erhalten kann.

Die Zusammenarbeit mit Reyhan, Bülent und Johanna entstand im Rahmen der Comenius- und Erasmus-Projekte, die wir am KSBK nun seit 2011 durchführen. Insbesondere im letzten Projekt YES Europe I (2015-2018) wurden die Verbindungen aufgebaut bzw. vertieft, so dass wir nach dieser ebenfalls durch Erasmus+ geförderten Begegnung darauf hoffen, auch in Zukunft miteinander Projekte zu organisieren und so Schülerinnen und Schülern aus ganz Europa die Möglichkeit geben, andere Länder und neue Menschen kennenzulernen.